tool4spirit und die Miesmacher

Brief an tool4spirit

tool4spirit und die Miesmacher

Liebe Freunde,

als neu gegründete Firma, steht tool4spirit ganz am Anfang einer Entwicklung. Wohin die Reise uns führen wird, weiß keiner von uns. Aber eines ist uns sehr bewusst: Wir wollen einen Beitrag für die Zukunft leisten, zeigen dass wir uns nicht demotivieren lassen wollen. Wir hätten sicherlich einen Anlass dazu. Die Großwetter-Lage in Europa ist auf keinem Hoch – im Gegenteil! Überall wird auf die Pleite des Euros hingewiesen. Was das für Konsequenzen haben könnte, ist nicht nur ökonomisch zu betrachten. Kurzum, es geht um Krieg und Frieden. Wir stellen uns die Frage, wo die Begeisterung geblieben ist? Haben wir es nur mit Dickbäuchen zu tun, die nur eines im Blick haben: sich vollzufressen, egal was danach kommt? Menschlich ein Desaster, aber auch für all diejenigen, die etwas bewegen wollen. Dazu gehören wir auch! Wie sind nicht der Meinung, dass Politik uns einen Dreck angeht. Nein, als junges Unternehmen sind wir durchaus der Meinung, dass wir unseren Beitrag erbringen müssen. Wie soll das geschehen ohne Kohle im Ofen?

Liebe Leute, so merkwürdig es auch sein mag, das ist möglich. Wir besitzen ein wertvolles Gut mit dem Namen „Hoffnung“. Das ist das schönste, was uns Gott geschenkt hat. Sie zwingt uns zu agieren, gut so! Wir wollen den jungen Menschen vermitteln, dass sie sich nicht von den Miesmachern beeinflussen lassen sollen. Wir sind zwar nicht so naiv zu glauben, dass jeder Lift-Boy zum Millionär werden kann, aber wir meinen, dass ein wenig mehr Pioniergeist nicht schaden würde. Das bedeutet Dinge zu unternehmen, die von „klugen Köpfen“ als Blödsinn verkauft werden. Diese ewige Mahner, die letztendlich die Konkursverwalter sind. Die die Gesellschaft durch ihre Mahnungen lähmen. Wenn man auf sie hören würde, wäre der totale Stillstand angesagt. So gesehen ist der Friedhof die beste Adresse!

Es ist schon ein Skandal wie junge Leute behandelt werden. In der Schule wird ihnen eingehämmert, dass sie kaum Chancen haben, einen guten Job zu bekommen. Und wenn es doch klappt, dass nur für eine bestimmte Zeit. Dann wundern sich die Pharisäer, dass sie sich volllaufen lassen oder dass sie an der Nadel hängen. Das nennt man Motivation! Wenn tool4spirit diesen Propheten zugehört hätte, wären wir weiterhin dabei, uns in der Nase zu bohren. „Habt ihr nicht gemerkt, dass es solche Firmen wie Sand am Meer gibt?“. Aber nein, wir leben wie Robinson Crusoe auf eine einsame Insel. Zu bescheuert, um einen Blick ins Internet zu werfen! Halten Sie uns für unterbelichtet? Gewiss, aber das ist uns mit Verlaub „scheißegal“. Wir haben uns ein Ziel in den Kopf gesetzt und tun alles, um es zu erreichen. Das ist nicht üblich, in einer Zeit in der jeder eher geneigt ist, das Handtuch zu werfen. Vor allem die Politik, die unfähig ist, Visionen zu entwickeln. Wir haben es mit öden Buchhaltern zu tun – nichts gegen die Buchhalter – die uns vorrechnen wie mies es uns gehen wird. Damit ist kein Kapital zu schlagen – im Gegenteil! Wir haben uns schon aus gesellschaftlichen Gründen entschieden, gegen den Strom zu schwimmen – auch bei der Wahl von Projekten wie „Jamsession“ zum Beispiel. Wir wollen ein Theaterstück in Form eines politischen Musicals produzieren, den Kampf gegen den Rechtsextremismus mit unseren Mitteln bekämpfen. Keine Selbstverständlichkeit für einen Laden, der auf Profit eingestellt sein müsste. Mehr darüber berichten wir in den nächsten Tagen.

Ihr habt es erraten! Wir haben uns ganz einfach entschieden jung zu bleiben, auch wenn unser Senior in einigen Tage 67 wird. Wir pfeifen auf die Falten und auf die Wehwehchen. Nein, wir wollen das Leben mit beiden Händen anpacken und somit den Beweis erbringen, dass es sich lohnt, etwas Verrücktes zu unternehmen. „Hallo Kids! Hebt endlich euer Arsch auf und macht mit. Egal in welcher Form! Lasst euch nicht von den alten Säcken runter ziehen!“

Das wäre die Botschaft für das Wahljahr.

In diesem Sinn und bis in Kürze!

Ihre Spirit -Tooler

PS. Nehmt ruhig Stellung, wir sind für jede Art von Äußerungen dankbar.

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