tool4spirit und die Zivilcourage

Brief an tool4spirit

tool4spirit und die Zivilcourage

Liebe Freunde,

Keine Frage: Zivilcourage gehört auch zum Unternehmertum. Farbe bekennen, sich nicht hinter einer neutralen Wand verschanzen, so unsere Auffassung. tool4spirit hat die Aufgabe, auch gesellschaftliche Themen aufzugreifen. Wir sind keine Knetmasse und wir sind verdammt, Widerstand zu leisten, wenn es notwendig ist – aber auch Impulse weiter zu geben. Und das nicht nur in Form eines Lippenerkenntnisses. Schrille Töne gehören nicht unbedingt zu unserem Habitus, aber wenn sie ausgekotzt werden müssen, werden wir keinen Abstand davon nehmen. Nein, wir werden uns nicht aus geschäftlichen Gründen mundtot machen lassen. Das ist der Grund, warum wir uns vorgenommen haben, das Stück „Jamsession“ auf die Beine zu stemmen, wenn wir die dafür notwendigen Gelder eingesammelt haben. Es geht um Neonazis und die Blutspuren, die sie hinterlassen. Um den Tod der Demokratie, die sie mit den Mitteln der Gewalt vorantreiben wollen. Um den Rassismus, der immer mehr Akzente in der Bevölkerung hinterlässt! Und die Toleranz? Es ist zu befürchten, dass sie immer mehr nachlässt. Was übrig bleiben wird ist die Willkür! Solch ein Deutschland wollen wir nicht! Wir begrüßen, wenn die Bürger von Dresden eine Lichterkette um die Altstadt aufbringen, um das Eindringen der Kahlköpfe zu verhindern. Wir bekämpfen die Parolen, die von der NPD verkündet werden. Wir kämpfen gegen den Hass!

„Jamsession“, ein Theaterstück in Form einer Revue der 20ziger Jahre, soll das zum Ausdruck bringen. Wir wollen Menschen erreichen, die sich von den Rechtsextremisten einschüchtern lassen. Das bedeutet, sie direkt in ihrer Umgebung zu erreichen. Es wird sich erweisen, ob das eine Utopie ist oder nicht. Ohne eure Unterstützung läuft nichts! Deshalb werden wir uns nicht scheuen, mit dem Klingelbeutel durch die Ränge zu wandern. Wenn es um eine gute Sache geht, brauchen wir uns nicht zu schämen. Schnorren auf höchstem Niveau! Ihr werdet vielleicht anmerken, dass es nicht die Aufgabe einer Firma ist, eine politische Aktion ins Leben zu rufen. Diese Auffassung vertreten wir nicht. Hätte während der Weimarer Republik die Wirtschaft nicht mit Hitler paktiert, wäre uns eine weltweite Katastrophe erspart geblieben. Das tat sie nicht aus Überzeugung, sondern allein um mehr Knete einzukassieren. Im Nachhinein kann behauptet werden, dass die Wirtschaft kläglich versagt hat. Mehr noch, sie war bei den Vernichtungslagern aktiv beteiligt. Die „feine Herren“ scheuten sich nicht, den Schurken die Hand zu reichen. Deshalb ist das ganze Gerede, dass Unternehmen sich enthalten sollten, wenn es um Politik geht, in Deutschland nicht hinnehmbar. Als ein wichtiger Teil der Gesellschaft, haben sie eine Verantwortung zu tragen. Heute heißt es aktiv gegen den Neosozialismus zu kämpfen.

Auf unsere Seite könnt ihr mehr über das Projekt erfahren. Macht mit! Wir haben vor, mit einer Crowdfunding-Gesellschaft, Gelder einzusammeln. Klar, es geht um reinen Idealismus, nicht um eine Rendite. Oder? Vielleicht doch, wenn wir die Bundesrepublik vor den Umtrieb der ewigen Gestrigen schützen wollen. Es geht um eine patriotische Stellungnahme, die Unheil verhindern soll. Jeder von uns trägt dabei eine Verantwortung. „Jamsession“ wird einen Haufen Arbeit und Schweiß verursachen, aber sich still zu halten würden wir als unverantwortlich betrachten. Gerade eine Firma, die im Dienste anderer arbeitet, muss das Beispiel zeigen. Gesellschaftliches Engagement gehört zu unserer Dynamik und wir handeln nicht anders, wenn es um die Interessen unserer Kundschaft geht. Wir schauen nach vorne! Kein Zweifel: Zivilcourage ist Teil unseres Images und dafür brauchen wir uns nicht zu schämen! Macht mit! Das ist gut investiertes Geld!

In diesem Sinn,

Eure Spirit-tooler

PS.:Klickt bitte auf den Button „Jamsession“ um mehr zu erfahren.

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