Konzepte

Konzepte

Am Anfang steht immer die Idee. Im besten Falle, sollte es eine Gute sein. Danach folgt die folgerichtige Ausarbeitung der Maßnahmen, die notwendig sind, um dieser guten Idee den Weg in die Publizität zu ebnen. Da sitzen dann überall Heerscharen von Menschen dran, mehr oder weniger dafür ausgebildet oder auch nicht. Es gibt verdammt gute Konzepte, die mehr als intelligent geschaffen wurden, um eine Leistung, eine Idee, ein Produkt oder sonst etwas unter die Leute zu bringen. Und es gibt Konzepte, die kopflos daher kommen und dabei auch noch grenzenlos gestreut werden – ohne Rücksicht auf eventuelle Begleiterscheinungen, Folgewirkungen und Risiken. Dann wird´s schlimm. Schlimm, wenn Dilettanten am Werk sind und Homepages ins Leben rufen, bei denen ganz unten – irgendwo unter den Akzeptanz-Richtlinien steht dass 400.- Euro fällig sind, sollte irgendwo Fremdwerbung oder eine werbliche Weiter-Verlinkung auftauchen. Das wird aber von den meisten gar nicht gelesen. Hauptsache, sie schaffen eine dritte, vierte Seite im Netz, die Band AB oder Produkt XY promotet. Und die Texte erst! Da sind keine ausgebildeten Texter am Werk, die ihre Arbeit gekonnt formulieren und absolut die Regeln des Internets und der Zielgruppenansprache beherrschen, sondern Leute, die sich ernsthaft selbst überschätzen, nur weil sie keinen Tippfehler machen und gerade mal einen Hauptsatz und einen Nebensatz zusammen schaufeln können.

Das geht auch anders, aber wie heißt es? Sehen und gesehen werden. Für welchen Preis? Das kümmert niemanden, solange die Promotion stimmt. Unsinn ist das! Schädlicher Unsinn! Dass die gelangweilte Dame, die mal Großstadtluft schnuppern durfte, nun zum Homepage-Ersteller wird. Dass Lady Black plötzlich Gigs bucht, obwohl sie gerade mal den Namen der Band schreiben und aussprechen kann, dass Mr. Superschlau neuerdings seinen Senf auf jede Wurst streicht. Und es macht krank, es macht uns alle krank. Das Niveau verliert, den Schaffern und Produzenten ganz am Anfang der Kette wird kein Gefallen damit getan. Obwohl es sogar vielleicht ein Gefalle war, den sie jemandem tun wollten.

Wir schrauben hiermit unsere Qualität runter und dürfen uns nicht beschweren, wenn Fachkräften die Luft zum Atmen genommen wird. Sie sind ihr Geld wert, waren es schon immer. Steht das Dollarzeichen oder die Profilneurose jedoch über einer langfristig professionell aufgebauten Strategie, die auch wirklich ein wenig Zeit braucht und frisst, fressen zu viele unausgebildete Mitwurschtler ihren selbst erschaffenen Einheitsbrei auf. Wohl bekomm´s!

© Petra M. Jansen

Leistungen tool4spirit Business

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