Die Kraft der Kunst

Der Brief von tool4spirit

Die Kraft der Kunst

Liebe Freunde,

machen wir uns nichts vor, die Kunst gehört zu unserem Alltag wie der Gang zum Wirtshaus oder eine Bergwanderung. Sie sollte daher nicht katalogisiert und in eine Ecke gedrängt werden, wo sie nur erstickt. Sie muss Zugang zu den Menschen haben und sie ansprechen. Sie kann sowohl Zustimmung oder tiefe Ablehnung erwecken, gut so! Das Einzige was Gift für sie ist, ist die Nicht-Wahrnehmung, und das passiert viel zu häufig. tool4spirit hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, für Künstler Videos oder Internet-Seiten zu gestalten. Und das auf professionelle Art. Was wertvoll ist, kann nicht auf Billigpapier präsentiert werden. Das verlangt eine gewisse Investition seitens der Schaffenden, aber das ist der Preis, um bei der Öffentlichkeit anzukommen.

Zugegeben, für Menschen, die hart für jeden Cent kämpfen müssen, kein einfaches Unterfangen. Aber wer etwas auf sich hält, muss diesen Weg gehen. Nur, wer durch seine Persönlichkeit hervor sticht kann, wenn er diese Schritte getan hat, ein Publikum gewinnen. Anders geht es in unserer medialen Zeit nicht. Wer sein Schicksal nicht selbst in die Hand nimmt, wird nicht wahrgenommen. Sicherlich eine knallharte Erkenntnis, aber das ist die Realität. tool4spirit steht Ihnen deswegen mit seinem Knowhow zur Verfügung, Ihr Erfolg ist unser Erfolg!

„Schön und gut“, werden Sie sagen, „aber wenn die Aufträge fehlen, stehen wir vor großen Problemen.“
Als Kunstliebhaber haben wir uns darüber Gedanken gemacht. In der Tat, die üblichen Wege sind sehr steinig, andere Lösungen müssen her! Leicht gesagt, aber die Zeit der Mäzene ist mehr oder weniger in die Ferne gerückt. Und Vater Staat steht mit finanzieller Ebbe da und kann nur sagen: tut uns leid! Der Etat ist derart ramponiert, dass es nicht mehr einmal für ein Sandwich langt! Und dann die klassische Floskel: Warum Geld verlangen, wenn Kunst euch so viel Spaß macht!? Davon kann man sich in der Tat nicht ernähren, deshalb wollen wir ein anderes Ziel anpeilen.

Es wird oft vergessen, welche Kraft die Kunst ausübt. Sie ist nicht neutral, sie geht offensiv mit den Dingen um! Auf der anderen Seite haben wir es mit einer Unmenge von Unternehmen zu tun, die sich auf dem Markt einen Platz geschaffen wollen. Durch die riesige Anzahl der Firmen sind die Kunden ganz einfach überfüttert und haben riesige Mühe, sich zu entscheiden. Meistens ist die Werbung so öde, dass sie ganz einfach ignoriert wird. Gerade da stellt sich die Frage, warum es nicht möglich wäre, die Kunst, die Wirtschaftswelt einander näher zu bringen? Das Bewusstsein erwecken, dass dies – so absurd es auch erscheinen mag, für beide Seite eine Lösung sein könnte? Warum getrennte Wege gehen, wenn man zusammen persönliche Interessen verfolgen kann?

Nicht ohne Grund hat sich tool4spirit entschlossen, diese Doppelstrategie in Gang zu setzen. Es ist wahrlich nicht leicht, die Trennmauer langsam nieder zu reissen und in der Tat muss noch eine Menge Überzeugungsarbeit geleistet werden. Aber sie lohnt sich. Das Motto sollte sein: Künstler und Unternehmer helfen sich gegenseitig. Dass es klappen kann, haben einige Kampagnen bewiesen.

Jetzt möchten wir konkreter werden. Um ein Netzwerk aufzubauen, möchten wir erfahren, welche Künstler und welche Unternehmern bereit sein würden, dieses Experiment zu wagen: eine gegenseitige paritätische Patenschaft einzugehen, bei der alle gleichberechtigt sind – jeder soll vom anderen profitieren. Der Künstler trägt dazu bei, das Image der Firma mit seiner Mitwirkung weiter zu propagieren, um sie bei den potentiellen Kunden bekannter zu machen. Und die Wirtschaft auf ihrer Seite sorgt eine bestimmte Zeit für die finanzielle Sicherheit der Kreativen. Ein Geben und Nehmen!

Wir würden gerne Ihre Meinung hören. Schreiben Sie uns, bitte !

In diesem Sinn

Ihre Spirit-Tooler

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One thought on “Die Kraft der Kunst

  1. Liebe Petra,
    deine Gedanken und Ausführungen zur Kunst kann ich aus Überzeugung unterschreiben,
    aber ein Netzwerk aufbauen, wo sich Künstler und Unternehmer gegenseitig helfen ist meiner Meinung nach ungemein schwierig.
    Das funktioniert vielleicht im kleinen Rahmen und bei Unternehmen die auch von ihrer unternehmerischen Ausrichtung schon im künstlerischen Bereich tätig sind,
    aber nicht mit mittelständischen oder grossen Unternehmen anderer Wirtschaftszweige.Natürlich nehmen Unternehmen immer mal gerne Künstler oder kreative
    Köpfe in Anspruch, wenn es darum geht eine Corporate Identity zu schaffen (Logo, etc..), oder eine schöne Melodie für ihre Telefonwarteschleife zu komponieren,
    aber das war es dann auch schon. In Ausnahmefällen findet man auch mal ein Unternehmen. dass einem Künstler erlaubt seine Bilder in dem Unternehmen zu plazieren,
    weil dieses Unternehmen halt überzeugt ist, dass die Bilder dieses Künstlers zum angenehmen Ambiente der Büros oder der Empfangshalle passt.
    Dafür bezahlen die Unternehmen diese Künstler und Marketing Agenturen und das war es auch schon mit der Zusammenarbeit.
    Der Unternehmer wird es vermeiden, sich eine Verpflichtung   ans Bein zu binden, die keinen Umsatz generiert oder wenigstens zum positives Image 
    des Unternehmens beiträgt.
    Dafür spendet er lieber oder zeigt Engagement mit irgendwelchen Patenschaften und lässt sich ISO zertifizieren, denn das steigert das Image und den Wert des Unternehmens.
    Aber du hast vollkommen Recht, irgendwo muss man anfangen und eine Sache beginnen, niemand anderes wird das für einen übernehmen.
    Das Vorhaben an sich, ist eine gute Sache und ist auf jeden Fall die Arbeit und Mühe wert, weil man denn Erfolg einer guten Sache nicht an irgendwelche Zahlen
    festmachen kann. Auch wenn man nur einen kleinen Kreis von Unternehmen und Künstler für so ein Vorhaben begeistern und gewinnen kann, ist das mit
    Sicherheit auch ein grosser Erfolg. Ausserdem haben viele andere Projekte in der Vergangenheit bewiesen, wenn eine gute Idee auf ein gutes Konzept stösst
    und eine solide Basis heranwächst, dann sind die Menschen auch bereit zu zuhören und oft auch bereit mit zu machen.     
    Gruss
    Andreas

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