Interview mit KIN

Interview mit KIN (Österreich), Florian Koller/ Vocals, Roland Maria Reininger/ Vocals, Guitar, Adrian Delatorre/ Vocals, Bass, Marcel Holzer/ Drums),

geführt von Petra M. Jansen

 

KIN bedeutet „Kinder der Sonne“ und kommt aus der Kultur der Inka-Indianer. Ist das Zufall oder ist jemand von euch eng mit der Kultur verbunden?

   Flo: Das war kein Zufall. Ich bin in einem Buch von Drunvalo Melchizedek darauf gestoßen und war von Anfang an von dem mystischen, alten und geheimen Namen der Sonne so gefesselt, dass ich es als idealen Namen für unsere Band empfand. Kurz, einprägsam, mit einer unheimlich tiefen und alten Geschichte, damit konnten wir uns sofort identifizieren.

KIN war ursprünglich ein Akustik-Duo von Roland und Florian und ihr ward beide bei der Rockband BAAL, die sehr große Erfolge im In- und Ausland hatte. Sag mir ein bisschen über die Band-Entstehung in 2008 und wie sich KIN entwickelt hat bis heute. Nach BAAL war es ja etwa 10 Jahre still um euch.

   Roli: BAAL war meine erste Band, gegründet etwa 1996, mit der wir tatsächlich schon früh Erfolge feierten und einige Jahre fleißig dabei waren. Doch aus beruflichen und persönlichen Gründen trennten sich unsere Wege für ein paar Jahre, bis wir versuchten, mit Flo als Sänger, einen neuen Anfang zu machen. Im Nachhinein bin ich aber gar nicht traurig, dass das auch nicht geklappt hat. ;-)

Flo: Roli und ich sind schon seit 2001 befreundet, wir haben uns auf einem BAAL Konzert in Graz kennengelernt und haben auch einige Jahre lang in derselben Straße gewohnt. Wenn wir damals mit unseren Freunden zusammen saßen und feierten, dann wurden wir meistens gebeten, ein wenig zu musizieren. Bei diesen Jams sind auch einige Songs entstanden, die wir heute noch spielen. Zu der Zeit war es musikalisch relativ still in meinem Leben, ich hatte keine aktive Band am Start und generell war meine musikalische Zukunft ungewiss. Eine Trennung und eine Geburtstagsparty von fünf unserer Freunde hatte uns dann dazu gebracht wieder ernsthafter das Musizieren aufzugreifen und endlich hatte mich Roli soweit, mit ihm etwas Neues zu starten. Da sich dieser neue Start so gut anfühlte und das Songwriting mühelos voranschritt, war für uns klar, dass wir dranbleiben müssen und das Baby wachsen lassen. Continue reading

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